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Durchfall – ein Symptom
für viele Ursachen
Immer ernst nehmen und schnell behandeln!
Ein häufiger Anlass für
Hunde- und Katzenbesitzer,
mit ihren vierbeinigen
Gefährten einen
Tierarzt aufzusuchen, ist
Durchfall. Dabei muss man
zwischen akut entzündlichen,
akut nichtentzündlichen und
chronischen Durchfällen unterscheiden.
Akut entzündlicher
Durchfall
Akuter entzündlicher Durchfall
wird durch Bakterien, Viren,
Parasiten oder Gifte ausgelöst.
Wenn der Durchfall
blutig ist, muss unbedingt abgeklärt
werden, ob das Tier
Gift (Rattengift!) gefressen
hat. Aber auch bei Infektionen
mit Parvoviren sind
heftige blutige Durchfälle
Begleiterscheinungen. Tritt
gleichzeitig mit dem Durchfall
auch hohes Fieber auf,
kann man annehmen, dass es sich um eine Infektionskrankheit
handelt.
Futter als Auslöser von
akutem nichtentzündlichen
Durchfall!
Plötzlicher Futterwechsel, zu
kaltes oder zu fettes Futter
oder zu große Mengen auf
einmal können diese Form
des Durchfalls zur Folge haben.
Im Winter kommt noch
Schnee-Fressen und Lecken
von Streusalz als Ursache dazu,
im Sommer das heimliche
Fressen von Aas.
Immer häufiger ist auch
die Futtermittelallergie. Das
heißt, die Tiere reagieren auf
bestimmte Substanzen im
Futter allergisch. Dabei kann
der Durchfall in Kombination
mit Hautveränderungen
auftreten. Spezielles allergenfreies
Futter vom Tierarzt
schafft hier schnell Abhilfe.
Chronische Durchfälle sind
meist Folge von Erkrankungen
der Bauchspeicheldrüse,
Leber oder Niere. Blutuntersuchungen
geben darüber
Aufschluss.
Achtung: Gefahr
von Austrocknung!
Unabhängig von der Ursache
geht Durchfall immer
mit einer Störung der Darmflora
und einer Schädigung
der Darmschleimhaut einher.
Die Folge davon ist, dass
die Darmzotten Nährstoffe
und Flüssigkeiten nicht mehr
in den Organismus aufnehmen,
sondern als breiigen
oder flüssigen Durchfall ausscheiden.
Dadurch verlieren
die Vierbeiner viel Flüssigkeit
und Elektrolyte und es
besteht die Gefahr von Austrocknung
(Zwerghunderassen
und Katzen trocknen besonders
schnell aus!), Kreis-laufzusammenbruch
und Nierenschäden.
Durchfall muss also sehr
ernst genommen werden!
Suchen Sie mit Ihrem betroffenen
Vierbeiner unverzüglich
einen Tierarzt auf, damit
dieser den Flüssigkeits-verlust
durch Infusionen ausgleicht
und die Ursachen des
Durchfalls behandelt.
Naturprodukte
heilen kranken Darm
Weiters ist es wichtig, die geschädigte
Darmschleimhaut
zu schützen, die Darmflora
(gute Darmbak-terien) zu stabilisieren
und den Energie- und
Elektrolytmangel zu beheben.
Dafür sind keine „chemischen Bomben“ nötig,
denn Präparate mit altbekannten
Wirkstoffen aus der
Natur heilen den Darm ohne
Nebenwirkungen.
Kautabletten
gegen Durchfall
Beim Tierarzt gibt es wohlschmeckende
Kautabletten
für Hunde und Katzen („Dia
Dog`n Cat-Kau-tabletten“),
die mit natürlichen Wirkstoffen
Durchfall nachhaltig bekämpfen:
Die darin enthaltenen Tonminerale
und Apfelpektine
quellen im Darm auf, legen
sich schützend über die
Darmschleimhaut und binden
Giftstoffe und Krankheitserreger.
Apfelpektin hat
auch präbiotische Wirkung
und fördert das Wachstum
der guten Darmbakterien.
Da Tiere mit akutem oder
chronischem Durchfall meist
sehr geschwächt sind, enthalten
die Kautabletten auch
Elektrolyte und Traubenzucker
sowie andere leichtverdauliche
Nährstoffe.
Körperliche Schonung
ist wichtig
Lange Spaziergänge, wilde
Spiele oder andere körperliche
Anstrengungen sind für
durchfallkranke Vierbeiner
verboten, da es dabei zum
Kreislaufversagen kommen
könnte!
Mehr dazu auf www.bezirks-tv.at!
Experten-Tipp:
Tierärztin
Dr. Herta Puttner
Suppégasse 11, 1130 Wien
Tel.: 01/877 88 56
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