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Herta Puttner

 

 


 

 

Flöhe lauern überall – in der kalten Jahreszeit vorzugsweise auch in der Wohnung!

Flöhe halten keinen Winterschlaf
Wichtig: Hunde und Katzen ganzjährig schützen!

Flöhe sind die häufigsten Ektoparasiten von Hund und Katze. Es gibt über 2200 Arten, aber für unsere Hunde und Katzen sind hauptsächlich der Hunde- und Katzenfloh von Bedeutung. Beide tummeln sich buntgemischt auf Hund und Stubentiger. Man sollte sie nicht unterschätzen, denn Flöhe machen krank! Einerseits als Überträger von Erregern, wie z.B. Bandwurmeiern, andererseits als Ursache für krankhafte Begleiterscheinungen, wie Blutarmut und Flohallergie.

Das Wohnzimmer als Flohbiotop

Leider glauben noch immer viele Tierbesitzer, dass ihre Lieblinge während der kalten Jahreszeit keinen Flohschutz benötigen. Das ist aber falsch. Denn mit Beginn der Heizperiode haben Flöhe in der Wohnung Hochsaison! Zwar werden die Temperaturen im Freien für diese Quälgeister jetzt ungemütlich, aber in die Wohnung eingeschleppte Flöhe fühlen sich bei behaglichen Temperaturen richtig wohl. Einmal auf dem Hund oder der Katze, vermehren sie sich rasch!

Flöhe durchlaufen während ihrer Entwicklung ein Ei-, Larven- und Puppenstadium bis hin zum er-wachsenen Floh. Das dauert ungefähr drei bis vier Wochen. Flöhe verlassen ihr Wirtstier nicht frei-willig, Eier werden daher auf Hund und Katze direkt abgelegt und können jederzeit von diesen ab-fallen. In jedem Raum, zu dem Hund oder Katze Zugang haben, muss daher mit verschiedenen Entwicklungsstadien von Flöhen gerechnet werden.

Ein einziges Flohweibchen legt in ihrem kurzen Leben mehrere tausend Eier, die bei jedem Schritt und Tritt aus dem Fell zu Boden fallen. Diese Floheier entwickeln sich in Teppichen, Polstermöbeln und Bodenritzen. Der ganze Wohnbereich wird zu einem Biotop für die enorme Zahl der Nach-kommenschaft von Eiern, Larven und Puppen. Damit ist ein unerschöpfliches Reservoir für den Neubefall von Hund und Katze gegeben.

Flohbekämpfung beginnt mit Vorbeugung

Eine erfolgreiche, sichere und langfristige Flohbekämpfung beginnt, wenn noch keine Flöhe sichtbar sind. Denn wie die besondere Entwicklungs- und Lebensweise des Flohes zeigt, kann der akute Flohbefall schnell zu einer langanhaltenden und für das Tier quälenden Angelegenheit werden.

Entwicklungszyklus muss durchbrochen werden

Die alleinige Bekämpfung der geschlüpften Flöhe löst das Problem nicht, da der fertige Floh den geringsten Anteil im Flohbestand bildet. 95 Prozent des Flohbestandes befindet sich noch im Ei-, Larven- oder Puppenstadium. Es ist daher ganz wichtig, Flohschutzmittel zu verwenden, die bereits Entwicklungsstadien des Flohs abtöten.

Zum Beispiel „Advantage Flohschutztropfen“. Diese töten nicht nur die fertigen Flöhe, sondern auch die Flohlarven am Tier und in der Umgebung des Tieres. „Advantage“ gibt es jeweils für Hunde oder Katzen und ist unkompliziert in der Anwendung: einfach das Nackenfell scheiteln und die Tropfen direkt auf die Haut auftragen!

Tierärztin Dr. Herta Puttner
Suppégasse 11, 1130 Wien
T: 01/877 88 56

 

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