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Der jährliche Impftermin beim Tierarzt
Regelmäßige Schutzimpfungen bei Hunden sind unverzichtbar!
Impfungen sind ein sehr
wichtiger Teil der Gesundheitsvorsorge,
sind
doch Virusseuchen bei
Hunden noch lange nicht
ausgerottet. Der erste wichtige
Schritt ist die korrekte
Grundimmunisierung: Diese
erstreckt sich über die
beiden ersten Lebensjahre.
Im Alter von acht Wochen
erfolgt die erste Imp-fung
gegen Staupe, ansteckende
Leberentzündung, Leptospirose,
Parvovirose und
Zwingerhusten. Mit zwölf
Wochen erhält das Hundekind
die diesbezügliche
Nachimpfung und die erste
Tollwutimp-fung. Vier
Wochen später ist es Zeit
für eine weitere Tollwut- und
Parvoviroseimpfung.
Als Abschluss der Grundimmunisierung
wird mit 15
Monaten eine komplette,
kombinierte Nachimpfung
durchge-führt.
Maßgeschneidertes
Impfprogramm ab
dem dritten Lebensjahr
Die neuesten Forschungen
haben ergeben, dass der
Impfschutz gegen die verschiedenen
Erreger unterschiedlich
lange anhält; gegen
Staupe, Parvovirose,
ansteckende Leberentzündung
und Tollwut sogar drei
Jahre lang. Gegen Leptospirose
und Zwingerhusten
muss jedoch jährlich nachgeimpft
werden. Die Häufigkeit
der Nachimpfung
der einzelnen Komponenten
hängt auch von den Lebens-umständen
des jeweiligen
Tieres ab. Nämlich davon,
welchem Infektionsdruck
es ausgesetzt ist.
Während ein Hund, der
häufig in Sumpfgebieten
stöbert oder in Teichen
schwimmt, stärker lepto-spirosegefährdet
ist, erhöht
zum Beispiel ein Aufenthalt
im Tierheim oder in der
Tierpension den Infektionsdruck
allgemein. Da die
Dauer des Impfschutzes
auch von der individuellen
körperlichen Verfassung,
dem Alter (alte Tiere haben
ein schwächeres Immunsystem!)
und den speziellen
Lebensumständen abhängt,
sollte jedes Jahr im Gespräch
mit dem Tierarzt das
maßgeschneiderte Impfprogramm
für Ihren Hund erarbeitet
werden.
Tierärztin Dr. Herta Puttner
Suppégasse 11, 1130 Wien
T: 01/877 88 56
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