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Herta Puttner

 

 


 

 

"Ich hab' dich vermisst, Chicco!"

„Personalausweis“ unter der Haut
Mikrochip hilft, verschwundene Tiere zu finden

Frau Doktor, ich habe diese Katze auf der Straße liegend gefunden und weiß nicht, wem sie gehört“, erklärt die junge Frau und übergibt mir das verletzte Tier. Während ich das Kätzchen versorge, streicht meine Ordinationshilfe mit dem Mikrochip-Lesegerät über den Hals des Vierbeiners. Und tatsächlich erscheint auf dem Bildschirm des Lesegerätes die 15-stellige Identifikationsnummer der Katze, die von einem Mikrochip – dem „Personalausweis unter der Haut“ – ausgesendet wird. Mit Hilfe der Tierkennzeichnungsdatenbank wird der Besitzer binnen kurzer Zeit ermittelt und verstän-digt. Schon eine Stunde später holt der Katzenvater überglücklich seine Mieze bei mir ab.

Das ist nur eines von vielen Beispielen, wie durch die elektronische Tierkennzeichnung Tier und Be-sitzer einander wiederfinden. Manchmal kommt es auch vor, dass jemand in dem Tier eines anderen Besitzers sein eigenes, verschwundenes zu erkennen glaubt, was zu Streitigkeiten führen kann. Ein Mikrochip unter der Haut schaltet auch hier jeden Zweifel aus.

Die Einpflanzung ist unkompliziert

Der knapp reiskorngroße Mikrochip (Transponder) wird vom Tierarzt mit einer sterilen Einmalspritze im linken Halsbereich unter die Haut gespritzt. Die Aktion ist einfach, wie eine Impfung und tut fast nicht weh. Der Mikrochip kapselt sich im Gewebe unter der Haut ab und hält ein ganzes Tierleben lang.

Noch sicherer: Neuer Chip aus Kunststoff

Waren bisher nur Mikrochips mit einer Hülle aus Glas verfügbar, gibt es jetzt eine neue Version mit einer Kunststoffhülle. Da Kunststoff im Gegensatz zu Glas nahezu unzerbrechlich ist, ist dieser Chip fürs Tier noch sicherer. Außerdem ist er durch die Kunststoffhülle leichter und somit komfortabler als herkömmliche Transponder mit Glashülle. Auch die Gewebeverträglichkeit ist ausgezeichnet. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach dem neuen „Backhome-Transponder“ von Virbac!

Registrierung in der Datenbank

Die Daten des Tieres, Transpondernummer und Name und Adresse des Tierhalters werden in einer internationalen Datenbank registriert. Je nach Wunsch erledigt dies der Tierarzt oder der Tierbesitzer übernimmt dies selbst.

Wichtig im Ausland

Nur wenn der Chip einen Ländercode gespeichert hat, kann im Ausland die Nationalität eines gefun-denen Tieres festgestellt werden, was die Ermittlung der zuständigen Datenbank erleichtert. Bis jetzt enthält nur der „Backhome-Transponder“ einen Ländercode.

Tierärztin Dr. Herta Puttner
Suppégasse 11, 1130 Wien
T: 01/877 88 56

 

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