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„Personalausweis“
unter der Haut
Mikrochip hilft, verschwundene Tiere zu finden
Frau Doktor, ich habe
diese Katze auf der
Straße liegend gefunden
und weiß nicht, wem sie
gehört“, erklärt die junge
Frau und übergibt mir das
verletzte Tier. Während ich
das Kätzchen versorge,
streicht meine Ordinationshilfe
mit dem Mikrochip-Lesegerät über den Hals
des Vierbeiners. Und tatsächlich
erscheint auf dem
Bildschirm des Lesegerätes
die 15-stellige Identifikationsnummer
der Katze, die
von einem Mikrochip – dem „Personalausweis unter der
Haut“ – ausgesendet wird.
Mit Hilfe der Tierkennzeichnungsdatenbank
wird
der Besitzer binnen kurzer
Zeit ermittelt und verstän-digt.
Schon eine Stunde später
holt der Katzenvater überglücklich seine Mieze
bei mir ab.
Das ist nur eines von vielen
Beispielen, wie durch die
elektronische Tierkennzeichnung
Tier und Be-sitzer einander
wiederfinden.
Manchmal kommt es auch
vor, dass jemand in dem
Tier eines anderen Besitzers
sein eigenes, verschwundenes
zu erkennen
glaubt, was zu Streitigkeiten
führen kann. Ein Mikrochip
unter der Haut
schaltet auch hier jeden
Zweifel aus.
Die Einpflanzung
ist unkompliziert
Der knapp reiskorngroße
Mikrochip (Transponder)
wird vom Tierarzt mit einer
sterilen Einmalspritze im
linken Halsbereich unter
die Haut gespritzt. Die Aktion
ist einfach, wie eine
Impfung und tut fast nicht
weh. Der Mikrochip kapselt
sich im Gewebe unter der
Haut ab und hält ein ganzes
Tierleben lang.
Noch sicherer: Neuer
Chip aus Kunststoff
Waren bisher nur Mikrochips
mit einer Hülle aus
Glas verfügbar, gibt es jetzt
eine neue Version mit einer
Kunststoffhülle. Da Kunststoff
im Gegensatz zu Glas
nahezu unzerbrechlich ist,
ist dieser Chip fürs Tier
noch sicherer. Außerdem ist
er durch die Kunststoffhülle
leichter und somit komfortabler
als herkömmliche
Transponder mit Glashülle.
Auch die Gewebeverträglichkeit
ist ausgezeichnet.
Fragen Sie Ihren Tierarzt
nach dem neuen „Backhome-Transponder“ von Virbac!
Registrierung in
der Datenbank
Die Daten des Tieres, Transpondernummer
und Name
und Adresse des Tierhalters
werden in einer internationalen
Datenbank registriert.
Je nach Wunsch erledigt
dies der Tierarzt oder
der Tierbesitzer übernimmt
dies selbst.
Wichtig im Ausland
Nur wenn der Chip einen
Ländercode gespeichert hat,
kann im Ausland die Nationalität
eines gefun-denen
Tieres festgestellt werden,
was die Ermittlung der zuständigen
Datenbank erleichtert.
Bis jetzt enthält
nur der „Backhome-Transponder“
einen Ländercode.
Tierärztin Dr. Herta Puttner
Suppégasse 11, 1130 Wien
T: 01/877 88 56
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