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Nach umfassenden
Untersuchungen stellt sich heraus, dass „Leo” an
Futtermittel-
allergie leidet.

Herta Puttner

 

 


 

 

Auch Hunde leiden unter Allergien
Abhilfe durch heilende Shampoos und Diätfutter

Auch Vierbeiner werden immer öfter von Allergien geplagt. Ein lebendes Beispiel dafür ist „Leo”, ein dreijähriger Jack-Russel-Terrier. Sein ganzer Körper juckt ihn offensichtlich höllisch, er kann mit dem Kratzen nicht mehr aufhören. Durch das weiße Fell leuchten blutig aufgekratzte, entzündete Hautstellen.
Auch die Innenseiten der Ohrmuscheln sind hochrot, „Leo” schüttelt immer wieder mit dem Kopf und übler Geruch entströmt dem Gehörgang. Wenn jemand beim Streicheln an seinen Ohren ankommt, weint „Leo” schmerzlich auf.
Nach umfassenden Untersuchungen stellt sich heraus, dass „Leo” an Futtermittelallergie leidet. Diese ist – nach der Flohallergie – die zweithäufigste allergisch bedingte Hauterkrankung bei Hunden.

Erste Hilfe für „Leo”

Um „Leo” vom quälenden Juckreiz und den bereits schmerzhaften entzündeten Stellen zu befreien, muss vom Tierarzt die passende lokal wirksame Therapie ausgesucht werden.
Für die entzündeten, juckenden Stellen am Körper und an den Ohrmuscheln ist ein neuer Hautspray für Hunde (Cortavance-Spray) gut geeignet. Dieser Spray ist das erste Hydrocortison-Präparat für Tiere, wirkt nur in der Haut und ist völlig nebenwirkungsfrei.

Außerdem wird der Jack-Russel-Terrier mehrmals mit einem dermatologischen Shampoo der Allerderm-Reihe gebadet. Diese Shampoos enthalten Stoffe, die den Heilungsprozess unterstützen und sind nur bei Tierärzten erhältlich. Die Allerderm-Shampoos (z.B. Sebolytic und Sebocalm) enthal- ten mikroskopisch kleine Wirkstoffperlen, die auch nach dem Abspülen auf der Haut bleiben und dadurch bis zu einer Woche wirksam sein können. Der ebenfalls juckende und schmerzhafte äußere Gehörgang wird mit Epi-Otic-Ohrreiniger schonend, aber gründlich gereinigt. Auch nach erfolgter Heilung sollen „Leos” Ohren damit regelmäßig gepflegt werden.

Hautfunktion muss unterstützt werden

Gerade bei Hunden mit sehr anfälliger Haut (betrifft oft weiße Hunde!) muss auch der Hautstoffwechsel unterstützt werden.Vor allem essentielle Fettsäuren wie Linolsäure, Gamma-Linolensäu- re, Zink, Vitamin A, E, B6, und H sowie Inosit sind dafür wichtig. Dies alles ist im Futterzusatz „Megaderm” enthalten. Durch seinen Einsatz werden vermehrt erwünschte Fettsäuren in die Hautzellen eingebaut und diese dadurch widerstandsfähiger. „Leo” bekommt es über einen längeren Zeitraum täglich.

Wichtig: Allergenarme Diät!

Hunde mit Futtermittelallergie verdauen Eiweiß aus dem Futter nicht vollständig, wodurch dieses als Allergieauslöser wirken kann. Es ist daher wichtig, solche Patienten ausschließlich mit hypoallergenem Diätfutter zu ernähren.
Bei der Herstellung dieses Futters wird das enthaltene Eiweiß in so kleine Bestandteile zerlegt, dass es nicht mehr als Allergen wirken kann. Bereits bei Verdacht auf Futtermittelallergie sollte die Ernährung unmittelbar und ohne Übergangsphase umgestellt werden.

Lebenslange Diät notwendig

Betroffene Vierbeiner sollten lebenslang bei der hypoallergenen Diät bleiben. Die richtige Diät für „Leo” ist „Hypoallergenic Small Dog” von Royal Canin. Diese ist speziell für kleine Hunde mit weniger als 10 kg Körpergewicht geeignet und ist bei Tierärzten erhältlich.

Experten-Tipp:
Tierärztin Dr. Herta Puttner
1130 Wien, Suppégasse 11
T: 01/877 88 56

 

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