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Wenn das Fell
juckt und die
Haut brennt…
…sind oft Allergien schuld!
Spiky kratzt sich wie
verrückt an seinen
Ohren, scheuert mit
dem Kopf am Boden und
wenn man an den Ohren ankommt,
winselt der Terrierrüde
laut. Seine Ohrmuscheln
sind hochrot entzündet.
Die Malteserhündin
Gini leidet an einer juckenden
Hautentzündung an der
Schnauze und in den Achsel-höhlen.
Der Labrador Mauro
kann kaum noch auftreten.
Er hat sich die Pfoten
zwischen den Zehen und im
Ballenbereich blutig aufgebissen.
Atopie als
Ursache
Alle drei Hunde leiden an
Atopie. Darunter versteht
man die bereits genetisch
festgelegte Bereit-schaft zu Überempfindlichkeitsreaktionen,
sprich Allergien, gegen
Umweltstoffe, die eingeatmet
werden. Zum Beispiel
Pollen, tierische oder
menschliche Hautschuppen
und Hausstaubmilben. Atopie
verstärkt aber auch generell
die Bereitschaft zu allen
anderen Allergien und ist
vererblich, weshalb atopische
Hunde kastriert werden sollten.
Im Gegensatz zum Menschen
reagieren atopische
Hunde selbst auf Allergene,
die eingeatmet wer-den, nicht
mit dem Atmungstrakt
(Asthma oder Heuschnupfen),
sondern mit der Haut
(juckende Ekzeme).
Die Atopie zeigt sich bevorzugt
an den Pfoten, in den
Augen, an der Schnauze, in
den Achselhöhlen und in
der Leistengegend. Ebenso
sind chronische, juckende
Gehörgangsentzündungen
mit hochgradig entzündeten Ohrmuscheln oft auf Atopie
zurückzuführen.
Hauptsymptom Juckreiz
Am auffallendsten bei der
atopischen Hautentzündung
des Hundes ist der hochgradige
Juckreiz, der sich als
Kratzen, Lecken, Beißen,
Reiben, vermehrte Reizbarkeit
und gelegentlich auch
Verhal-tensänderungen wie
Appetitverlust und Aggressivität äußert. Der Juckreiz
kann auf einzelne Stellen begrenzt
sein oder am ganzen
Körper auftreten. Durch das
ständige Kratzen entzündet
sich die Haut, die Haare fallen
aus und es kommt zu
schmerzenden, wunden Stellen.
Juckreiz und Hautentzündungen
im
Sommer stärker
Gerade in den Sommermonaten
häufen sich die Hautpatienten
in der Tierarztpraxis.
Der Grund dafür ist, dass
Hitze und der Kontakt mit
Wasser beim Schwimmen die
Bereitschaft zu allergischen
Haut-reaktionen verstärkt.
Auch Stress und trockene
Haut wirken als Verstärker.
Und natürlich häufen sich im
Sommer auch die Fälle von
Grasallergie bei Hunden.
Neuer Hautspray macht
Schluss mit Juckreiz
und Entzündungen
Voraussetzung, dass die Haut
der armen Tiere heilen kann,
ist die Beendigung des Juckreizes.
Dies erreicht man am
schnellsten und wirkungsvollsten
mit Kortison. Bis vor
kurzem konnte man die Qual
der betroffenen Hunde jedoch
nur durch starke Kortison-Injektionen oder Einnahme
von ebenso starken
Kortison-Tabletten lindern.
Da aber Kortison ausgeprägte
Nebenwirkungen auf
sämtliche Organe des Körpers
hat, ist es nicht sinnvoll,
den gesamten Organismus
durch Kortison-Tabletten
oder -Injektionen mitzubehandeln,
wenn eigentlich nur
die Haut behandelt werden
muss.
Ab sofort ist dies auch nicht
mehr nötig: Tierärzte verschreiben
jetzt einen neuen
Hautspray (Cortavance), der
ein speziell für die Haut entwickeltes
Hydrokortison enthält.
Dieses wirkt nur in der Haut und hat keinerlei Nebenwirkungen
im Organismus.
Wegen seiner guten
Verträglichkeit wird Hydrokortison
in der Humanmedizin
auch bei Kleinstkindern
eingesetzt. Der Cortavance-Hautspray für Hunde ist das
erste derartige Medikament
in der Tiermedizin. Er vermindert
rasch die Haut-entzündung
und stillt den Juckreiz.
Die Anwendung ist einfach,
da der Spray nur einmal
täglich aufgesprüht und nicht
eingerieben werden muss.
Experten-Tipp:
Tierärztin
Dr. Herta Puttner
1130 Wien,
Suppégasse 11
T: 01/877 88 56
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