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Herta Puttner

 

 


 

 

Armer allergischer Hund...
Aber jetzt gibt's (nebenwirkungsfreie) Abhilfe!

Wenn das Fell juckt und die Haut brennt…
…sind oft Allergien schuld!

Spiky kratzt sich wie verrückt an seinen Ohren, scheuert mit dem Kopf am Boden und wenn man an den Ohren ankommt, winselt der Terrierrüde laut. Seine Ohrmuscheln sind hochrot entzündet. Die Malteserhündin Gini leidet an einer juckenden Hautentzündung an der Schnauze und in den Achsel-höhlen. Der Labrador Mauro kann kaum noch auftreten. Er hat sich die Pfoten zwischen den Zehen und im Ballenbereich blutig aufgebissen.

Atopie als Ursache

Alle drei Hunde leiden an Atopie. Darunter versteht man die bereits genetisch festgelegte Bereit-schaft zu Überempfindlichkeitsreaktionen, sprich Allergien, gegen Umweltstoffe, die eingeatmet werden. Zum Beispiel Pollen, tierische oder menschliche Hautschuppen und Hausstaubmilben. Atopie verstärkt aber auch generell die Bereitschaft zu allen anderen Allergien und ist vererblich, weshalb atopische Hunde kastriert werden sollten.

Im Gegensatz zum Menschen reagieren atopische Hunde selbst auf Allergene, die eingeatmet wer-den, nicht mit dem Atmungstrakt (Asthma oder Heuschnupfen), sondern mit der Haut (juckende Ekzeme). Die Atopie zeigt sich bevorzugt an den Pfoten, in den Augen, an der Schnauze, in den Achselhöhlen und in der Leistengegend. Ebenso sind chronische, juckende Gehörgangsentzündungen mit hochgradig entzündeten Ohrmuscheln oft auf Atopie zurückzuführen.

Hauptsymptom Juckreiz

Am auffallendsten bei der atopischen Hautentzündung des Hundes ist der hochgradige Juckreiz, der sich als Kratzen, Lecken, Beißen, Reiben, vermehrte Reizbarkeit und gelegentlich auch Verhal-tensänderungen wie Appetitverlust und Aggressivität äußert. Der Juckreiz kann auf einzelne Stellen begrenzt sein oder am ganzen Körper auftreten. Durch das ständige Kratzen entzündet sich die Haut, die Haare fallen aus und es kommt zu schmerzenden, wunden Stellen.

Juckreiz und Hautentzündungen im Sommer stärker

Gerade in den Sommermonaten häufen sich die Hautpatienten in der Tierarztpraxis. Der Grund dafür ist, dass Hitze und der Kontakt mit Wasser beim Schwimmen die Bereitschaft zu allergischen Haut-reaktionen verstärkt. Auch Stress und trockene Haut wirken als Verstärker. Und natürlich häufen sich im Sommer auch die Fälle von Grasallergie bei Hunden.

Neuer Hautspray macht Schluss mit Juckreiz und Entzündungen

Voraussetzung, dass die Haut der armen Tiere heilen kann, ist die Beendigung des Juckreizes. Dies erreicht man am schnellsten und wirkungsvollsten mit Kortison. Bis vor kurzem konnte man die Qual der betroffenen Hunde jedoch nur durch starke Kortison-Injektionen oder Einnahme von ebenso starken Kortison-Tabletten lindern. Da aber Kortison ausgeprägte Nebenwirkungen auf sämtliche Organe des Körpers hat, ist es nicht sinnvoll, den gesamten Organismus durch Kortison-Tabletten oder -Injektionen mitzubehandeln, wenn eigentlich nur die Haut behandelt werden muss.

Ab sofort ist dies auch nicht mehr nötig: Tierärzte verschreiben jetzt einen neuen Hautspray (Cortavance), der ein speziell für die Haut entwickeltes Hydrokortison enthält. Dieses wirkt nur in der Haut und hat keinerlei Nebenwirkungen im Organismus. Wegen seiner guten Verträglichkeit wird Hydrokortison in der Humanmedizin auch bei Kleinstkindern eingesetzt. Der Cortavance-Hautspray für Hunde ist das erste derartige Medikament in der Tiermedizin. Er vermindert rasch die Haut-entzündung und stillt den Juckreiz. Die Anwendung ist einfach, da der Spray nur einmal täglich aufgesprüht und nicht eingerieben werden muss.

Experten-Tipp:
Tierärztin Dr. Herta Puttner
1130 Wien, Suppégasse 11
T: 01/877 88 56

 

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