GESUND & VITAL
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Herta Puttner

 

 


 

 

Weg mit dem Winterspeck
So kommt Ihr Hund fit in den Frühling

Neue Methoden vom Tierarzt machen es möglich!

Wissenschaftliche Studien weisen nach, dass die Menschheit immer dicker wird. Das trifft leider auch auf die Hunde zu! Fast die Hälfte aller fünf- bis zehnjährigen Hunde leiden an Übergewicht bis hin zur Fettsucht. Eine bemerkenswerte Parallele. Denn der Hintergrund ist wohl derselbe – Mensch und Tier essen zuviel und bewegen sich zuwenig.

Überzählige Kilos belasten gleichermaßen die Gesundheit. Auch dicke Hunde haben ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten, weil die Blutfette die Arterien verstopfen und der Blutdruck krankhaft steigt. Weiters entstehen wie beim Menschen durch Übergewicht Zuckerkrankheit, Schäden am Bewegungsapparat, verstärkte Anfälligkeit für Infektionen und Hautprobleme. Und immer ist das Fettwerden Ausdruck falscher Ernährung. Entweder weil der vierbeinige Hausgenosse hoffnungslos überfüttert wird und das Futter außerdem zuviel Fett und Kohlenhydrate enthält oder weil Frauerl und Herrchen nicht nein sagen können, wenn der Hund flehentlich um ein Häppchen bettelt.

Beim Fressen kann der Hund nicht „nein“ sagen

Das muss schon der Mensch tun, denn Hunde sind von Natur aus nicht in der Lage, ihre Nahrungs-aufnahme selbst zu regulieren. Dies ist auf ihre wölfische Vergangenheit zurückzuführen: In freier Wildbahn kann man nie wissen, wieviel Beute der nächste Tag bringen wird. Deshalb fressen Wölfe große Mengen auf Vorrat. Nur was keinen Platz mehr hat, wird für schlechtere Zeiten aufgehoben und vergraben. Das wölfische Erbteil bewirkt auch, dass unsere vierbeinigen Freunde sogar noch mit vollem Magen hemmungslos nach mehr und mehr Futter betteln.

Ach, du dicker Hund!

Wenn Sie beim Streicheln Rippen und Wirbelsäule nicht mehr spüren können, herrscht Alarmstufe 1: Höchste Zeit für eine Abmagerungskur! Diese ist allerdings leicht beschlossen, aber schwer getan. Wie bei uns Menschen. Die Methode „Friss die Hälfte“ ist bei Hunden noch schwerer durchzuhalten, löst sie doch meist heftige Bettelattacken aus, denen Tierbesitzer nur in den seltensten Fällen widerstehen können. Guter Rat ist jetzt teuer!

Hilfe beim Abnehmen kommt vom Tierarzt

Gewusst wie, ist es neuerdings gar nicht mehr schwer, Vierbeiner erfolgreich abnehmen zu lassen: Denn für übergewichtige Hunde gibt es in der Tierarztpraxis sensationelle Neuheiten, wie Yarvitan Schlankheitstropfen und auf die Fressgewohnheiten des betreffenden Hundes abgestimmte Reduk-tionsdiäten.

Mit Konsequenz, Yarvitan und Reduktionsdiät schmelzen die Kilos

Mit den neuen Schlankheitstropfen ist nur ein Behandlungszyklus nötig, der sich über acht Wochen erstreckt: Drei Wochen lang geben Sie Ihrem Hund die Yarvitan-Tropfen täglich auf das Futter, im Anschluss machen Sie zwei Wochen Pause und dann verabreichen Sie dem Tier wieder drei Wochen lang die Tropfen. Das neue Mittel verhindert den Transport des in der Nahrung enthaltenen Fettes vom Darm in den Körper. Fett wird weitgehend unverdaut ausgeschieden. Außerdem führen die Tropfen zu schnellerem Sättigungsgefühl und verhindern das lästige Betteln. Die Folge ist rascher Gewichtsverlust innerhalb kurzer Zeit!

Umstellung auf kalorienreduziertes Futter verhindert Jojo-Effekt!

Um den nach Abmagerungskuren gefürchteten Jojo-Effekt zu vermeiden, sollten Sie Ihren Vierbeiner bereits vor der zweiwöchigen Pause auf kalorienreduziertes Futter umstellen. Zum Beispiel auf Satiety-Trockenfutter oder Obesity-Diet (Trockenfutter und Dosen) – beides von Royal Canin. Satiety ist sehr rohfaserreich und energiearm und daher ideal für besonders hungrige Hunde, die davon größere Portionen fressen dürfen, ohne die neugewonnene Schlankheit zu gefährden.

Mehr zum Thema auf: www.bezirks-tv.at

Experten-Tipp:
Tierärztin Dr. Herta Puttner
Suppégasse 11, 1130 Wien
Tel.: 01/877 88 56

 

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