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Töchter des Krieges

 

 


 

 

„Töchter des Krieges“

Das Wort Krisenherd impliziert es metaphorisch: Es gibt Krisen, die gelegentlich aufwallen, und andere, die lang am Köcheln sind, bis sich die Aufmerksamkeit anderem zuwendet. Tschetschenien ist ein solcher Krisenherd. Die Lage dort scheint aussichtslos; zu viele widerstreitende Interessen kämpfen gegeneinander, zu wenige blicken durch. Und wie in jedem Krieg sind es die Frauen, die zu den Langzeitopfern zählen.

Eine, die durchblickt, ist Susanne Scholl, ORF-Korrespondentin in Moskau. In „Töchter des Krieges“ verbindet die Autorin den genauen Blick der Journalistin mit dem empathischen der Frau. Das Buch bringt nicht nur eine Analyse der politischen Situation, sondern erzählt auch anhand verschiedener Schicksale von der Situation der Frauen im Krieg.

Buch-Tipp:

Susanne Scholl
„Töchter des Krieges –
Überleben in Tschetschenien“

198 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3854852094
Molden Verlag 2007, Wien
EUR 19,90

Bestellbar unter:
www.molden.at

 

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