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Importverbot von Genmais gekippt
Die EU-Kommission hat kürzlich im dritten Anlauf das österreichische
Importverbot für zwei Gen-maissorten gekippt. „Die
Kommission hat den EU-Rat der Agrarminister so lange
abstimmen lassen, bis ihr das Ergebnis gepasst hat“, kritisiert
Umweltexperte Helmut Bohacek von der Arbeiterkammer
Niederösterreich. Bohacek weiters: „Die EU-Kommission ist vor
der WTO, vor allem vor den USA und Kanada, die ihren
Genmais weltweit verkaufen wollen, in die Knie gegangen!“
Der Umweltexperte gibt
zu bedenken, dass die
Risiken von Genmais
nicht ausreichend abgeklärt
seien und die Konsumenten
nach dem Fall
des Importverbots keine
ausreichenden Auswahlmöglich-keiten
mehr hätten: „Die Kennzeichnungspflicht
lässt leider
zu viele Schlupflöcher
zu. Da kann es Konsumenten passieren, dass sie etwas auf
dem Teller haben, das sie gar nicht wollen.“ AKNÖ-Präsident
Josef Staudinger fordert deshalb eine klarere Kennzeichnungspflicht: „Es kann nicht sein, dass die Menschen gegen
ihren Willen und ohne ihr Wissen gentechnisch veränderte
Nah-rungsmittel zu sich nehmen!“
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