Zahnimplantate
Grunderkrankung und Alter des Patienten
„Ich habe Osteoporose und
bin 76 Jahre alt, ist eine
Implantation noch sinnvoll?“
Solche und ähnliche
Fragen werden häufig an
uns herangetragen. Aber
nicht das Alter, sondern die
Jugend ist der limitierende
Faktor für eine Implantation.
Mit ca. 18 Jahren ist das
Schädelwachstum in den
meisten Fällen abgeschlossen – und das muss es auch
sein, bevor eine Implantation
möglich wird. Weder hohes
Alter noch Osteoporose
sind somit Kontraindikationen
für eine Implantation.
Mit nur zwei Implantaten
kann man in der Regel den
Halt der Prothese schon
deutlich verbessern. Häufig
wird nur noch gestanzt und
nicht mehr geschnitten. Der
Eingriff ist also minimal belastend,
sodass man sagen
kann: Wer zu Fuß in die Ordination
gehen kann, ist für
diesen minimal invasiven
Eingriff auch mit großer
Wahrscheinlichkeit geeignet!
Trotz des kleinen Eingriffs
sollte aber eine genaue
Anamnese erhoben
werden.
Viele Prothesenträger meinen,
ein Besuch beim Zahnarzt
sei für sie nicht mehr
nötig. Ein Irrtum! Die
Schleimhaut, welche unter
dem Druck von Prothesen
leidet, muss regelmäßig untersucht
werden. Nur so
können Veränderungen wie
Krebserkrankungen der
Mundhöhle rechtzeitig erkannt
und therapiert werden.
Ein verantwortungsvoller
Zahnarzt widmet sich
nicht nur im „Fast Food-Stil“ dem Kronen-beschliff.
Er begreift seine Arbeit
vielmehr als eine Ganzheit
von Mund-, Rachen-, Kieferhöhle
und Kiefergelenk
samt zusammenhängenden
Strukturen.
Hinweis: Frühere „Zahnimplantat-Sprechstunden“ von DDr. Belsky finden Sie unter Archiv in den PDF-Ausgaben März/April, Mai/Juni und Juli/August 2007. Für noch weiter zurückliegende Beiträge kontak-tieren Sie uns bei Interesse bitte unter medien@dworschak-partner.at!
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