GESUND & VITAL
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Mit Lebensfreude und Selbstwert-gefühl den Alltag meistern!

Sigrid Sohlmann


 

 


 

 

Mit Optimismus und Vitalität ins hohe Alter!

Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume! Positive Lebenseinstellung führt zu späterem Altern

Seit jeher beschäftigt sich der Mensch damit, den Prozess des Alterns aufzuhalten. Der Traum von der ewigen Jugend wird wohl auch weiter ein Traum bleiben, aber Sie persönlich können durchaus etwas daran ändern und dazu beitragen, auf welche Art und Weise Sie altern!

Wer sein Leben mit Optimismus angeht, darf sich über eine höhere Lebenserwartung freuen. Studien ergeben, dass eine positive Lebenseinstellung anscheinend das Altern wirklich verzögern kann und dass diese Menschen deutlich seltener gebrechlich werden. Man nimmt an, dass positive Gefühle die Gesundheit direkt beeinflussen können und die Lebensqualität durch Aussichten auf Erfolg und Lebenswert vermehrt ansteigt.

Wie sehr uns das Leben lebenswert erscheint und wie sehr man Momente der Lebensfreude genießen kann, hängt von der Persönlichkeitsstruktur eines Menschen ab und es ist gerade in der zweiten Lebenshälfte wichtig, Lebensfreude zu suchen und zu finden.

Tipps für mehr Lebensfreude

  • Schenken Sie Ihren Mitmenschen Aufmerksamkeit, Zuwendung und Zuneigung und begegnen Sie ihnen offen und vorurteilsfrei!
  • Trennen Sie sich von Dingen, die Sie nicht mehr benötigen und Sie werden erkennen, dass mit dem materiellen Ballast auch zugleich seelischer Ballast vermindert wird.
  • Nützen Sie schönes Wetter! Luft, Sonne, Wärme und Licht sind die besten Stimmungsauf-heller.
  • Leben Sie im Hier und Jetzt! Hören Sie auf, der Vergangenheit und verpassten Chancen nach-zutrauern und sich vor der Zukunft zu fürchten. Wer ständig versucht, irrationelle Wünsche zu befriedigen, verfällt in Hektik und Frustration.

Wichtig für ein zufriedenes Leben ist auch das Selbstwertgefühl. Wer in seiner Kindheit geliebt wurde und erlebt hat, dass man ihn zu neuem Verhalten ermutigt und viel lobt, tut sich meist leichter, von sich selbst, seinem Können und seinem Wert überzeugt zu sein. Wer ständig kritisiert und abgelehnt, von einem wichtigen Menschen verlassen wurde oder viele Misserfolgserfahrungen hatte, hat eher ein geringes Selbstwertgefühl.

Haben wir als Erwachsene ein geringes Selbstvertrauen, dann fehlt uns eine der wichtigsten Voraus-setzungen für ein erfülltes und befriedigendes Leben. Mit einem gesunden Selbstvertrauen gelingt es uns, Kritik anzunehmen, unsere Meinung zu sagen, Kontakte zu knüpfen und unsere Fähigkeiten zu nutzen. Da Selbstvertrauen nicht angeboren ist, können wir es aufbauen und stärken:

Tipps für ein größeres Selbstwertgefühl

  • Lernen Sie sich selbst besser kennen: Wir haben oft von uns ein stark verzerrtes Bild, aber jeder Mensch hat viele liebenswerte Seiten und Eigenschaften an sich, die ihn einzigartig machen. Lernen Sie Ihre eigenen Fähigkeiten und Stärken kennen und schätzen!
  • Lernen Sie sich anzunehmen: Stoppen Sie sich selbst, wann immer Sie etwas Negatives über sich denken und ersetzen Sie das durch etwas Liebevolles oder Versöhnliches und akzep-tieren Sie Ihre Schwächen!
  • Suchen Sie die Sicherheit in sich selbst, nicht außen: Lernen Sie, sich selbst zu vertrauen und Ihre Entscheidungen unabhängig von anderen Menschen zu treffen.
  • Lernen Sie mit Kritik umzugehen: Machen Sie sich klar, dass Kritik eines Menschen nichts anderes als seine ganz persönliche Meinung ist.
  • Beziehen Sie nicht alles auf sich: Nehmen Sie sich selbst ernst, aber nicht zu wichtig.
  • Arbeiten Sie an Ihrer Ausstrahlung: Unsere Ausstrahlung ist sehr entscheidend dafür, wie selbstsicher wir auf andere Menschen wirken.
  • Lernen Sie mit Misserfolgen angemessen umzugehen!
  • Stellen Sie sich Ihren Ängsten und versuchen Sie nicht, sie zu vermeiden!
  • Wagen Sie Neues und lernen Sie dazu!

Unsere Grundeinstellung soll lauten: „Was auch immer auf mich zukommt, ich werde eine Lösung dafür finden!“

In unserer schnelllebigen Zeit empfinden wir die Familie nicht nur als emotionales, sondern auch als soziales Netz, durch das niemand so schnell hindurch fällt. Soziale Beziehungen sind darüber hinaus für unser Wohlbefinden enorm wichtig. Vor allem enge Freundschaften verbessern die Lebenser-wartung deutlich. Menschen, die enge Vertraute haben, leben wesentlich länger als die mit wenigen Freundschaften.

Da nach der Pensionierung die Partner plötzlich einen großen Teil des Tages miteinander verbringen, gilt der gewohnte Tagesablauf nicht mehr und eine seit langem praktizierte Arbeitsteilung wird in Frage gestellt. So müssen Paare lernen, die gemeinsam zu verbringende Zeit harmonisch, befriedi-gend und abwechslungsreich zu gestalten. Sie müssen einen gemeinsamen Lebenssinn finden, Rollen verändern, aber auch ihren eigenen Interessen nachgehen.

Sport im Alter ist nicht nur gesund für den Körper, auch Kopf und Gemüt werden gefördert. Wir müssen lernen, dass wir uns mit regelmäßigem Ausdauertraining, Gymnastik und Stretching bis ins hohe Alter ein gesundes Herz, richtiges Körpergewicht und optimale Beweglichkeit erhalten können. Sport im Alter verhilft zu einer Verbesserung der Lebensqualität. Man leidet weniger an Schwindel-gefühlen, hat weniger Atemnot und stürzt auch weniger. Die Menschen werden ausdauernder, be-weglicher, widerstandsfähiger und gesünder. Menschen, die ständig unter innerer Anspannung ste-hen, sind biologisch älter als gelassene, denn chronischer Stress lässt die Zellen schneller altern!

Tipps für mehr Genuss am Sport

  • Sport soll Spaß machen. Quälen Sie sich niemals, wechseln Sie gelegentlich die Sportarten und vermeiden Sie unbedingt Überbelastung!
  • Am meisten Spaß macht Sport in der Gruppe.
  • Sport im Alltag: Erledigen Sie möglichst viele Wege zu Fuß!

Aber nicht nur unser Körper, sondern auch unser Kopf braucht ständiges Training. Je nach Interesse gibt es eine große Auswahl an interessanter Literatur, Rätselbüchern, Sprachkursen; sogar Gehirn-jogging wird angeboten. Wichtig ist, dass Sie immer wieder einen Wechsel von Entspannung und positiver Anspannung beachten.

Die zweite, etwas kleinere Hälfte unseres Lebensabschnittes steht noch bevor. Wie wollen wir sie le-ben? Nicht mehr alles ist möglich, aber doch noch vieles, wovon frühere Generationen in unserem Alter nicht zu träumen wagten. Träume zu leben bedeutet in unserem Alter, sie ein wenig zurecht-zuschneiden, damit sie lebbar werden. Für unerfüllte Träume sind wir zu alt – das sind Kindersachen! Wer glaubt, dass es Resignation ist, wenn man im Laufe der Zeit gelernt hat, nicht alles haben oder überall dabei sein zu müssen, irrt. In der Erkenntnis, dass es auf der Welt so unendlich vieles gibt, was wir nicht haben müssen, liegt nicht nur Weisheit, sondern auch eine Gnade des Schicksals, die uns Zufriedenheit beschert.

Lebe deinen Traum bedeutet für mich viel „Glück im stillen Kämmerlein“ – und das wünsche ich Ihnen auch!

Experten-Tipp:
Mag. Sigrid Sohlmann
Psychotherapeutin, Kinder- und Jugendlichentherapeutin,
Supervisorin, Coach, Seminarleiterin

Praxis:
Strohmayergasse 2/Top 29, 1060 Wien
Tel.: +43/(0)664/2561036
office@sohlmann-psychoprax.at
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