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Träume nicht
dein Leben,
sondern lebe
deine Träume!
Positive Lebenseinstellung
führt zu späterem Altern
Seit jeher beschäftigt
sich der Mensch damit,
den Prozess des
Alterns aufzuhalten. Der
Traum von der ewigen Jugend
wird wohl auch weiter
ein Traum bleiben, aber Sie
persönlich können durchaus
etwas daran ändern und dazu
beitragen, auf welche Art
und Weise Sie altern!
Wer sein Leben mit Optimismus
angeht, darf sich über eine
höhere Lebenserwartung
freuen. Studien ergeben, dass
eine positive Lebenseinstellung
anscheinend das Altern
wirklich verzögern kann und
dass diese Menschen deutlich
seltener gebrechlich werden.
Man nimmt an, dass
positive Gefühle die Gesundheit
direkt beeinflussen
können und die Lebensqualität
durch Aussichten auf Erfolg
und Lebenswert vermehrt
ansteigt.
Wie sehr uns das Leben lebenswert
erscheint und wie
sehr man Momente der Lebensfreude
genießen kann,
hängt von der Persönlichkeitsstruktur
eines Menschen
ab und es ist gerade in
der zweiten Lebenshälfte
wichtig, Lebensfreude zu suchen
und zu finden.
Tipps für mehr
Lebensfreude
- Schenken Sie Ihren Mitmenschen Aufmerksamkeit,
Zuwendung und Zuneigung
und begegnen Sie ihnen offen und vorurteilsfrei!
- Trennen Sie sich von Dingen,
die Sie nicht mehr benötigen
und Sie werden erkennen,
dass mit dem materiellen Ballast auch zugleich seelischer
Ballast vermindert wird.
- Nützen Sie schönes Wetter!
Luft, Sonne, Wärme und Licht
sind die besten Stimmungsauf-heller.
- Leben Sie im Hier und
Jetzt! Hören Sie auf, der Vergangenheit
und verpassten
Chancen nach-zutrauern und
sich vor der Zukunft zu fürchten.
Wer ständig versucht, irrationelle
Wünsche zu befriedigen,
verfällt in Hektik und
Frustration.
Wichtig für ein zufriedenes
Leben ist auch das Selbstwertgefühl.
Wer in seiner
Kindheit geliebt wurde und
erlebt hat, dass man ihn zu
neuem Verhalten ermutigt
und viel lobt, tut sich meist
leichter, von sich selbst, seinem
Können und seinem
Wert überzeugt zu sein. Wer
ständig kritisiert und abgelehnt,
von einem wichtigen
Menschen verlassen wurde
oder viele Misserfolgserfahrungen
hatte, hat eher ein geringes
Selbstwertgefühl.
Haben wir als Erwachsene
ein geringes Selbstvertrauen,
dann fehlt uns eine der wichtigsten
Voraus-setzungen für
ein erfülltes und befriedigendes
Leben. Mit einem gesunden
Selbstvertrauen gelingt
es uns, Kritik anzunehmen,
unsere Meinung zu sagen,
Kontakte zu knüpfen und
unsere Fähigkeiten zu nutzen.
Da Selbstvertrauen nicht angeboren
ist, können wir es
aufbauen und stärken:
Tipps für ein größeres
Selbstwertgefühl
- Lernen Sie sich selbst besser
kennen: Wir haben oft von
uns ein stark verzerrtes Bild,
aber jeder Mensch hat viele
liebenswerte Seiten und Eigenschaften
an sich, die ihn
einzigartig machen. Lernen
Sie Ihre eigenen Fähigkeiten
und Stärken kennen und
schätzen!
- Lernen Sie sich anzunehmen:
Stoppen Sie sich selbst,
wann immer Sie etwas Negatives über sich denken
und ersetzen Sie das durch
etwas Liebevolles oder Versöhnliches
und akzep-tieren
Sie Ihre Schwächen!
- Suchen Sie die Sicherheit
in sich selbst, nicht außen:
Lernen Sie, sich selbst zu vertrauen
und Ihre Entscheidungen
unabhängig von anderen
Menschen zu treffen.
- Lernen Sie mit Kritik umzugehen:
Machen Sie sich klar,
dass Kritik eines Menschen
nichts anderes als seine ganz
persönliche Meinung ist.
- Beziehen Sie nicht alles auf
sich: Nehmen Sie sich selbst
ernst, aber nicht zu wichtig.
- Arbeiten Sie an Ihrer Ausstrahlung:
Unsere Ausstrahlung
ist sehr entscheidend
dafür, wie selbstsicher wir auf andere Menschen wirken.
- Lernen Sie mit Misserfolgen
angemessen umzugehen!
- Stellen Sie sich Ihren Ängsten
und versuchen Sie nicht,
sie zu vermeiden!
- Wagen Sie Neues und lernen Sie dazu!
Unsere Grundeinstellung
soll lauten: „Was auch immer
auf mich zukommt, ich werde
eine Lösung dafür finden!“
In unserer schnelllebigen
Zeit empfinden wir die Familie
nicht nur als emotionales,
sondern auch als soziales
Netz, durch das niemand so
schnell hindurch fällt. Soziale
Beziehungen sind darüber
hinaus für unser Wohlbefinden
enorm wichtig. Vor allem
enge Freundschaften verbessern
die Lebenser-wartung
deutlich. Menschen, die enge
Vertraute haben, leben wesentlich
länger als die mit wenigen
Freundschaften.
Da nach der Pensionierung
die Partner plötzlich einen
großen Teil des Tages miteinander
verbringen, gilt der
gewohnte Tagesablauf nicht
mehr und eine seit langem
praktizierte Arbeitsteilung
wird in Frage gestellt. So
müssen Paare lernen, die gemeinsam
zu verbringende
Zeit harmonisch, befriedi-gend
und abwechslungsreich
zu gestalten. Sie müssen einen
gemeinsamen Lebenssinn
finden, Rollen verändern,
aber auch ihren eigenen
Interessen nachgehen.
Sport im Alter ist nicht nur
gesund für den Körper, auch
Kopf und Gemüt werden gefördert.
Wir müssen lernen,
dass wir uns mit regelmäßigem
Ausdauertraining, Gymnastik
und Stretching bis ins
hohe Alter ein gesundes
Herz, richtiges Körpergewicht
und optimale Beweglichkeit
erhalten können.
Sport im Alter verhilft zu einer
Verbesserung der Lebensqualität.
Man leidet weniger
an Schwindel-gefühlen,
hat weniger Atemnot und
stürzt auch weniger. Die
Menschen werden ausdauernder,
be-weglicher, widerstandsfähiger
und gesünder.
Menschen, die ständig unter
innerer Anspannung ste-hen,
sind biologisch älter als gelassene,
denn chronischer
Stress lässt die Zellen schneller
altern!
Tipps für mehr
Genuss am Sport
- Sport soll Spaß machen.
Quälen Sie sich niemals,
wechseln Sie gelegentlich die
Sportarten und vermeiden Sie
unbedingt Überbelastung!
- Am meisten Spaß macht
Sport in der Gruppe.
- Sport im Alltag: Erledigen
Sie möglichst viele Wege zu
Fuß!
Aber nicht nur unser Körper,
sondern auch unser Kopf
braucht ständiges Training. Je
nach Interesse gibt es eine
große Auswahl an interessanter
Literatur, Rätselbüchern,
Sprachkursen; sogar Gehirn-jogging
wird angeboten.
Wichtig ist, dass Sie immer
wieder einen Wechsel von
Entspannung und positiver
Anspannung beachten.
Die zweite, etwas kleinere
Hälfte unseres Lebensabschnittes
steht noch bevor.
Wie wollen wir sie le-ben?
Nicht mehr alles ist möglich,
aber doch noch vieles, wovon
frühere Generationen in unserem
Alter nicht zu träumen
wagten. Träume zu leben bedeutet
in unserem Alter, sie
ein wenig zurecht-zuschneiden,
damit sie lebbar werden.
Für unerfüllte Träume sind
wir zu alt – das sind Kindersachen!
Wer glaubt, dass es
Resignation ist, wenn man im
Laufe der Zeit gelernt hat,
nicht alles haben oder überall
dabei sein zu müssen, irrt.
In der Erkenntnis, dass es auf
der Welt so unendlich vieles
gibt, was wir nicht haben
müssen, liegt nicht nur Weisheit,
sondern auch eine Gnade
des Schicksals, die uns Zufriedenheit
beschert.
Lebe deinen Traum bedeutet
für mich viel „Glück im stillen
Kämmerlein“ – und das
wünsche ich Ihnen auch!
Experten-Tipp:
Mag. Sigrid Sohlmann
Psychotherapeutin, Kinder- und Jugendlichentherapeutin,
Supervisorin, Coach, Seminarleiterin
Praxis:
Strohmayergasse 2/Top 29, 1060 Wien
Tel.: +43/(0)664/2561036
office@sohlmann-psychoprax.at
www.sohlmann-psychoprax.at
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