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Honig – ein ganz besonderer Saft!

Medizinischer Honig zur Wundversorgung
„Medihoney“ ab sofort auf Rezept erhältlich!

Bereits seit einem Jahr ist „Medihoney“ in Österreichs Apotheken. Nun wurden die Produkte, die sich besonders in Österreich und Deutschland durchgesetzt haben und bereits sehr erfolgreich in Kliniken und durch niedergelassene Ärzte eingesetzt werden, auch in den Leistungskatalog des Hauptverban-des der Sozialversicherungsträger aufgenommen und sind somit erstattungsfähig.

Entzündungshemmend, reinigend und geruchstilgend

Medizinischer Honig gewährleistet eine rasche und effiziente Wundreinigung sowie angenehme Ge-ruchstilgung. Beläge, Nekrosen und Bakterien werden dabei in die abdeckende Wundauflage gespült und können mit dieser schmerzlos entfernt werden, da mit richtiger Anwendung des medizinischen Honigs die Wundauflage nicht mit der Wunde verklebt. Dies wird durch die Bildung eines feuchten Milieus auf der Wundoberfläche gewährleistet, wodurch zusätzlich die Wundheilung unterstützt und beschleunigt wird. Auch das kosmetische Resultat des geschmeidig wirkenden Honigs kann sich sehen lassen!

Medizinischer Honig wirkt zudem entzündungshemmend und säuert das Wundgewebe an (Honig ist von Natur aus sauer), wodurch gewebsabbauende Enzyme (Proteasen) in ihrer Wirkung gehemmt werden können. Die hohe Zuckerkonzentration bindet Feuchtigkeit, die Bakterien für ihr Wachstum benötigen. Weiters wird durch enthaltene Bienenenzyme und sekundäre Pflanzenbestandteile direkt auf die Bakterien eingewirkt. Diese Bestandteile variieren stark zwischen den verschiedenen Honig-arten, sodass keineswegs jeder Honig beide dieser Eigenschaften in optimalem Umfang besitzt. In der Praxis verwendet man deshalb oft Honigmischungen.

Die Geschichte des Honigs in der Wundversorgung

Das älteste schriftliche Rezept für die medizinische Verwendung von Honig ist auf einer samarischen Tontafel (ca. 2000 v. Chr.) vermerkt, wobei es sich wahrscheinlich um ein Rezept zur Behandlung einer Infektion oder Wunde handelt. Weitere schriftliche Belege aus unterschiedlichen Regionen der Welt, z.B. der alten Kulturvölker wie den Griechen und Ägyptern, belegen, dass Honig als kostbar galt und für diverse medizinische Zwecke verwendet wurde.

In den Vorkriegsjahren hat man sich auch in Deutschland mit der medizinischen Anwendung von Honig beschäftigt, wie mehrere deutsche Publikationen belegen. 1935 produzierte Carl Klinken die Honigwundauflage Desitin in seinem Werk in Hamburg, welches allerdings nach dem Krieg nicht mehr weitergeführt wurde.

Heutzutage gibt es viele Untersuchungen und Publikationen zur Wundversorgung mit Honig. Am Markt sind auch bereits einige honighaltige Medizinprodukte zu finden, darunter die bekannten „Medihoney“-Produkte. Sogenannte „medizinische Honige“ bestehen entweder aus einem bestimmten oder einer Mischung unterschiedlicher Honige mit oder ohne weiteren Bestandteilen. Die Vorteile dieser Produkte sind, dass sie mehrere Funktionen in der Wundpflege haben und mit fast jeder Wundauflage zur Abdeckung kombiniert werden können.

Essbarer Honig aus dem Supermarkt oder Produkte ohne CE-Zeichen (Nahrungsergänzungsmittel, beispielsweise aus dem Internet) sollten übrigens nicht für medizinische Anwendungen verwendet werden, da gesetzlich für diese Zwecke – aus gutem Grund – nicht zugelassen!

 

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