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Wir Österreicher lieben unseren Erdapfel in allen erdenklichen Variationen!

Tolle Knolle
Studie belegt Beliebtheit des Erdapfels!

Die ÖsterreicherInnen sind mehr denn je ein Volk von Erdapfel-Liebhabern, beweist eine kürzlich durchgeführte Studie im Auftrag der AMA Marketing. Die tolle Knolle ist als variantenreiche Beilage unschlagbar, hat sich aber auch zum beliebten Hauptgericht gemausert. Erdäpfel gelten als gesund, äußerst schmackhaft und sind als Lebensmittel sehr „vertraut“. Bevorzugt werden sie im Netz, in kleineren Mengen und mit der Kocheigenschaft „vorwiegend fest kochend“ gekauft. Der Durch-schnitts-Österreicher verzehrt rund 54 kg pro Jahr, der Eigenversorgungsgrad liegt bei 96%, rund 110.000 Tonnen gehen jährlich über die Ladentische.

Als Beilage einfach klassisch!

Nach einer klassischen Beilage befragt, nennen 30% der ÖsterreicherInnen spontan den Erdapfel. Dabei wird sogar differenziert und explizit Brat-, Petersil-, Folien- und Salzerdäpfel als Begleiter zu Fleischgerichten angeführt. Erst danach folgt Reis mit 24% der Nennungen. Nudeln etwa liegen mit rund 8% eher im geschlagenen Feld. Über 80% der Befragten geben dabei an, Erdäpfel mindestens ein Mal pro Woche, eher sogar öfter zu essen. Hingegen gibt es kaum jemanden, der niemals zu dieser Beilage greift. Am beliebtesten sind Erdäpfel als Beilage übrigens im Burgenland (38,2%), knapp gefolgt von Oberösterreich (37,6%) und Niederösterreich (34,7%).

Schmeckt gut – und vertraut!

Hauptgrund für den Verzehr von Erdäpfeln ist die Tatsache, dass es sich dabei um ein absolut ver-trautes Nahrungsmittel handelt (79%), das sehr gut schmeckt (70%). Auch der Gesundheitsaspekt kommt zum Tragen (für 58%), hier insbesondere der geringe Fettgehalt (57%) und der Reichtum an Vitaminen und Nährstoffen (47%). Für viele ist auch die heimische Herkunft ausschlaggebend (58%). Das Image als „Arme-Leute-Essen“ hat der Erdapfel dabei abgelegt. Der Hit unter den Erdäpfel-gerichten ist die Zubereitung mit Petersilie (54%). Aber auch eher aufwändigere Zubereitungsarten schrecken nicht ab, zumindest, wenn es sich um Erdäpfelpüree (48%) oder Erdäpfelsalat (47%) handelt.

Sieglinde vor Kipfler und Bintje

Sieglinde heißt die bekannteste Sorte unter den Erdäpfelgewächsen. 27% haben schon einmal von ihr gehört. Bei Kipfler zeigen rund 15% Zeichen des Erkennens, auch die Bintje ist mit 12% Bekannt-heit noch deutlich oberhalb der Wahrnehmungsgrenze. So beliebt die Knolle auch ist, Kritiker hat sie trotzdem: Manche (13%) meinen, dass sie kompliziert in der Lagerung sei, dass ihre Haltbarkeit gering sei (12%) und sie schnell austreibe (10%). Manche würden Erdäpfel aber öfter kaufen, würde es – zum Beispiel für Single-Haushalte – noch kleinere Gebinde geben (3,8%) oder die Garzeit kürzer sein (3,3%). Den wenigsten allerdings (2,3%) ist das Schälen wirklich lästig, manche (2,3%) bedauern, dass es die alten Sorten nicht mehr gibt und für 2,2% ist die Zubereitung von Erdäpfel-Gerichten überhaupt zu umständlich.

Die „Erdäpfel-Typen“

Aus Ess- und Zubereitungsgewohnheiten lassen sich auch regelrechte „Erdäpfel-Charaktere“ unter den KonsumentInnen ableiten:

  • Der „Erdäpfel-Skeptiker“ ist ledig, lebt in einer Großstadt, ist nach wie vor der Überzeugung, dass Erdäpfel dick machen, isst sowieso prinzipiell außer Haus, weil er jede Form von Kochen als zu zeitraubend empfindet. Er kann weder zu diesem noch zu anderen Lebensmitteln grundlegende Aussagen treffen oder Infos geben.
  • „Der ernährungsbewusste Erdäpfelgenießer“ ist verheiratet oder geschieden, isst den Erd-apfel oft bis sehr oft, weil er in ihm auch eine Art „Häuslichkeit“ erlebt, lebt gerne gesund und aktiv, nimmt sich Zeit für Mahlzeiten und deren Zubereitung, achtet auf Qualität und weiß auch Bescheid über Kulinarisches.
  • „Der bequeme Erdäpfelverwender“ ist ledig, häufig Single, hat durchschnittliche Schulbildung, liebt besonders auch Nudeln, legt besonderen Wert darauf, dass Gerichte „schnell gehen“, kauft Erdäpfel als Halbfertigprodukt, weil die frischen Knollen im Keller oder Kühlschrank ver-derben, greift gerne auch zu ausländischer Ware und hält Erdäpfel mitunter für ein „Arme-Leute-Essen“.
  • „Der sorglose Erdäpfelesser“ lebt im Mehrpersonenhaushalt, liebt Erdäpfelsalat und Püree, achtet kaum auf Herkunft oder Gütezeichen, legt dafür Wert auf einen niedrigen Preis, kauft gerne Großpackungen, sieht sich nicht als Feinschmecker, bevorzugt eindeutig Diskonter und investiert so wenig Zeit wie möglich in die Zubereitung der gewohnten Mahlzeiten.

„Die ÖsterreicherInnen erweisen sich zunehmend als Volk begeisterter Erdäpfel-Liebhaber. Der Erd-apfel hat sich im Bewusstsein der KonsumentInnen als kulinarisches Wunderkind etabliert. Er ist schon längst aus seinem Schattendasein als bloße Beilage herausgetreten und hat sich zum köst-lichen Geschmackserlebnis gemausert, das auch sehr gerne als delikate Hauptspeise oder leckeres Dessert daherkommt.
Der Erdapfel begeistert aber auch zunehmend Gesundheits- und Figurbewusste. Und er schmeckt eigentlich jedem. Der Qualitäts-Erdapfel erlebt dabei zur Zeit in Österreich eine Renaissance sonder-gleichen!“, bringt Mag. Barbara Köcher-Schulz, Leiterin der AMA-Marktforschung, die aktuelle Erdäpfel-Studie treffend auf den Punkt!

Mehr Infos zur „tollen Knolle“:

„Erdäpfel – Mehr als nur Beilage!“ (Gratis-Broschüre)
„Erdäpfel – Bodenschätze der Natur“ (Kochbuch zum Preis von EUR 14,90)

Bestellbar im Webshop unter:
www.ama-marketing.at

 

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