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Herta Puttner

Eine schöne Bescherung: Tierärztin
Dr. Herta
Puttner mit
ihrem Kasperl!


 

 


 

 

Harmonie im Hause Puttner: Beagle Kasperl versteht sich blendend mit Mops-Baby Nelly!

Tierärztin Dr. Herta Puttner
Tierliebe neu definiert!

Von klein auf hatte Herta Puttner eine große Liebe: Tiere! Egal, ob Hund, Katz oder Maus – bei ihr fand jedes Lebewesen eine offene Tür. Nicht immer zur Freude ihrer Eltern! Der Berufswunsch war somit wenig überraschend: Tierärztin sollte es sein. Und ist es mittlerweile auch: Als anerkannte Veterinärmedizinerin werkt Dr. Puttner bereits seit vielen Jahren in ihrer Wiener Praxis (Suppégasse 11, 1130 Wien) zum Wohl von Bello, Schnurrli & Co. Im GESUND & VITAL-Interview verrät Sie, wie tierisch es in ihrem Leben zugeht!

G&V: Frau Dr. Puttner, Sie sind unseren Lesern durch Ihre regelmäßigen Fachbeiträge als Tierärztin wohlbekannt. Worin liegt Ihre Motivation, Tier und Halter zu helfen? An-ders gefragt: Warum sind Sie Tierärztin geworden?
Dr. Puttner: Aus einem ganz einfachen Grund: Ich liebe Tiere! Schon als Kind habe ich jede Gele-genheit wahrgenommen, Tieren zu helfen, sie zu pflegen. Meinen Eltern war es manchmal schon zu viel, wenn ich wieder ein neues „Familienmitglied“ angeschleppt habe. (lacht) Die Motivation, für Tiere zu sorgen, blieb mir auch in späteren Jahren erhalten – deshalb die Berufswahl!

G&V: Als Tierärztin erlebt man sicher viel Schönes, aber auch manch Trauriges…
Dr. Puttner: Natürlich! Besonders nahe ist mir dabei der Fall eines 12-jährigen Kindes gegangen, das sich immer liebevollst um seinen Hasen gekümmert hat. Während seines Skikurs-Aufenthaltes haben die Eltern das Tier dann so vernachlässigt, dass es praktisch verhungert und verdurstet ist und ich es
dann einschläfern musste… Ein Drama für das Kind!

G&V: Apropos tiergerechte Haltung: Was halten Sie von der sogenannten „Züchtungs-Industrie“?
Dr. Puttner: In den Ostländern herrschen hier teilweise noch schlimme Zustände. Tiere werden dort in unwürdigen Verhältnissen als Ware „produziert“. Das bringt natürlich viel Leid mit sich! In Öster-reich ist die Situation deutlich besser: Hier gibt es professionelle Züchter, die nicht die Ware, sondern das Tier in den Mittelpunkt stellen. Prinzipiell plädiere ich aber dafür, Tieren aus Tierheimen den Vorzug zu geben!

G&V: Welches Tier passt eigentlich zu welchem Menschen?
Dr. Puttner: Wenn wir als Beispiel den Hund nehmen: Hier rate ich älteren Menschen, keinesfalls Hunde mit mehr als 15 kg Körpergewicht zu nehmen. Größere Hunde haben viel Kraft und könnten den Besitzer überfordern! Für Kinder sind gesellige, gutmütige Hunde zu empfehlen, z.B. Golden Retrievers oder Beagles. Wichtig ist dabei auch, dass die Letztverantwortung für den Hund bei den Eltern liegt: Kinder sind nicht hundeerfahren, können sich niemals alleine um ihren Spielgefährten kümmern! Nicht zuletzt muss man sich bewusst sein, dass Hunde „Kleinkinder“ sind und entspre-chende Fürsorge benötigen.

G&V: Haben Sie selbst Haustiere?
Dr. Puttner: Ja, einen Beagle, den ich von der veterinärmedizinischen Universität übernommen habe. Mit meinem „Kasperl“ bin ich wahrscheinlich seelenverwandt: Er ist lieb, lustig, aber auch eigenwillig. Wir haben uns von Anfang an perfekt ergänzt! Meine große Tochter hat einen 12 Jahre alten Kater namens Fred und ein Mops-Baby namens Nelly, meine jüngere Tochter ein Meerschweinchen namens Seppi. Den Ton im Haus gibt allerdings unsere 30 Jahre alte Schildkröte Trixie an!

G&V: Da dürfte es rund gehen… Abschließende Frage: Was tun Sie, wenn Sie es nicht ge-rade mit Tieren zu tun haben?
Dr. Puttner: Ich lese sehr gerne, hauptsächlich anspruchsvollere Literatur. Zudem betreibe ich viel Sport, z.B.Golf. Seit kurzem nehme ich auch wieder Klavierstunden. Sollte ich übrigens nochmals auf die Welt kommen, dann werde ich vermutlich Gärtnerin – denn ich liebe Blumen!

G&V: Frau Dr. Puttner, vielen Dank für das Gespräch!

 

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