GESUND & VITAL
Themen

 

 

Wenn man trotz Müdigkeit kein Auge zubekommt, ist guter Rat (nicht) teuer!


 

 


 

 

Einschlafprobleme:
Was tun, wenn das Sandmännchen partout nicht kommen will?

Hunderttausende ÖsterreicherInnen kennen das: Man liegt nachts stundenlang wach, kann nicht ein-schlafen, wälzt sich von einer Seite auf die andere und schaut dem Uhrzeiger zu, wie er seine Run-den dreht. Dabei gibt es eine Reihe von sehr sanften Methoden, leichter ins Reich der Träume ent-schwinden zu können!

Pflanzliche Schlafmittel

Eine davon ist der Griff zu pflanzlichen Schlafmitteln. Mutter Natur stellt hier den gequälten Schlaf-losen unter uns eine Reihe wohlig entspannender und auch sehr gut verträglicher Substanzen zur Verfügung: Neben klassischen Baldrian-Präparaten sind vor allem Mittel mit Hopfen, Melisse, Lavendel oder Passionsblume wärmstens zu empfehlen. Auch als Badezusatz: Am besten ist es, sich rund eine Stunde vor dem Schlafengehen in die wohltemperierten (nicht zu heißen!) Fluten zu wer-fen!

Kneippen? Kneippen!

Eine Wohltat für den gestressten, nicht zur Ruhe kommen wollenden Körper ist zudem das Kneippen. Dazu benötigt man einen glatten Wasserstrahl, den man in folgender Art und Weise über den Körper gleiten lässt: Man beginnt am rechten Fußrücken, führt den Wasserstrahl von dort aus langsam an der Außenseite des rechten Beines bis ungefähr eine Handbreit übers Knie, wo man ihn einige Se-kunden lang kreisen lässt, bevor man ihn an der Innenseite des Beines wieder abwärts gleiten lässt. Im Anschluss ist das andere Bein an der Reihe.

Als Wassertemperatur empfiehlt sich der Bereich zwischen 12 und 18 Grad, wobei man aber keines-falls frieren sollte. Der entspannende und ermüdende Effekt wird dadurch ausgelöst, dass durch den Guss das Blut vom Kopf in die Beine geleitet wird.

Stört der Mond wirklich unseren Schlaf?

„Heute ist Vollmond, da kann ich sowieso nicht richtig schlafen“ – Dieses subjektive Empfinden haben wohl viele unter uns. Wer aber schon mit dieser negativen Einstellung ins Bett geht, wird erst recht keinen erquickenden Schlaf finden! Fest steht: Für einen Zusammenhang zwischen Mondphasen und Einschlafproblemen fehlt noch der eindeutige wissenschaftliche Beleg. Deshalb sollte man, um ins Reich der Träume zu gelangen, diese Gedanken sofort wieder ins Reich der Fantasie verbannen!

Grundsätzlich gilt, dass Schlafprobleme, die länger als zwei Wochen andauern, auf jeden Fall vom Arzt abgeklärt werden sollten. In den meisten Fällen sind die Probleme zwar „hausgemacht“ (Stress, falsche Ernährung, mangelnde Bewegung, örtliche Umstände,...), es kann aber durchaus auch eine ernste Erkrankung dahinter stecken (z.B. eine Depression)!

 

 >>zurück 

 

0