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Wenn der Husten kommt:
Ausreichend Flüssigkeitsaufnahme ratsamer als Medikamente!
Ein Erkältungshusten verläuft bei intakter Körperabwehr meist ohne große Komplikationen: Nach etwa einer Woche klingt die Infektion langsam ab. Meist will man allerdings nicht so lange warten und besorgt sich in der Apotheke ein Hustenmittel. Aber: Der Heilungsverlauf lässt sich durch diese nicht beschleunigen, lediglich die Symptome werden gemildert!
Trockener Reizhusten oder „Schleimhusten“?
Je nach Krankheitsstadium ist darauf zu achten, welche Präparate man einnimmt. Medikamentöse Behandlung ist bei trockenem Reizhusten dann sinnvoll, wenn der Genesungsverlauf etwa durch stark schmerzende Schleimhäute oder durch Husten verursachte Schlaflosigkeit beeinträchtigt wird. Bei zähem Schleim ist es hingegen besser, auf die Einnahme von Hustenstillern zu verzichten, da dadurch der Abtransport des Schleims und damit der Krankheitserreger verhindert wird. In dieser Phase kommen vielmehr sekretlösende Mittel zum Einsatz, die nur tagsüber angewendet werden sollten, da sie das Abhusten fördern und damit den Schlaf beeinträchtigen würden.
Wie dem Husten Herr werden?
Ratsamer als die Einnahme von Medikamenten ist aber grundsätzlich eine ausreichende Flüssigkeits-zufuhr – zwei Liter und mehr pro Tag. Der Schleim wird dadurch verflüssigt und kann so besser abtransportiert werden. Tritt nach einer Woche keine Besserung ein oder nimmt der Schleim eine gelbe oder grüne Färbung an, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Auch Asthma, eine Allergie oder Herzschwäche könnten sich dahinter verbergen!
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