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Schlemmen ohne Reue
Ernährungstipps für Diabetiker zur Weihnachtszeit
Weihnachten – die Zeit von Lebkuchen, Stollen, Gänsebraten & Co. Eine schwierige Zeit für Diabe-tiker. Beachten diese jedoch einige einfache Tipps, können auch sie sorglos saisonale Leckereien genießen! Seit der Aufhebung des „Zuckerverbots“ für Diabetiker hat sich bei der Nahrungsmittel-auswahl viel geändert, so manche Einschränkung ist weggefallen. Nichtsdestotrotz müssen Diabeti-ker nach wie vor darauf achten, dass ihre Blutzuckerwerte im Rahmen bleiben.
Beim Plätzchenbacken empfiehlt es sich beispielsweise, die richtigen Zutaten auszuwählen: Zucker kann durch Fruchtzucker ersetzt werden (50 g Zucker entsprechen etwa 25 g Fruchtzucker-Streu-süße). Als Grundlage für das Backwerk benutzen Diabetiker am besten Vollkornmehl. Seine Kohlen-hydrat-Bestandteile werden langsamer abgebaut als die des weißen Mehls und sind einem stabilen Blutzuckerspiegel zuträglicher. Bedacht werden sollte zudem, dass in Honig, Sultaninen, Zitronat und Sirup Zucker enthalten ist, der schnell ins Blut übergeht und den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt.
Hauptgericht Salat/Gemüse, Beilage Fleisch!
Neben Lebkuchen und Plätzchen bieten sich alternativ Mandarinen und Orangen als süße Naschereien an. Sie erfrischen und enthalten außerdem Vitamin B und C sowie die Mineralstoffe Kalzium, Mag-nesium und Eisen. Generell gilt – nicht nur in der Weihnachtszeit –: Salat und Gemüse als Haupt-gericht, Fleisch als Beilage! Ein frisch angemachter Feldsalat sowie buntes Gemüse passen zu jedem Weihnachtsmenü und decken den Bedarf an Ballaststoffen und Vitaminen. Wer auf die Gans als tra-ditionelles Weihnachtsmahl nicht verzichten will, sollte also zumindest den Wertehaushalt entspre-chend ausgleichen.
Auch der Weihnachtstrubel wirkt sich übrigens auf den Körper aus:
Geschenkehatz und Festtagsvor-bereitungen können stressig und körperlich anstrengend werden und bei Personen, die auf die Gabe von Insulin angewiesen sind, zur Unterzuckerung führen. Daher sollten nicht nur die Blutzuckerwerte regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls die Insulindosis angepasst werden, sondern die „besinn-liche“ Zeit auch bewusst genutzt werden, um zu entspannen!
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