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Transfette:
Gesundheitsrisiko aus Keksdose und Chipstüte
Wer in New York ins Restaurant geht, braucht vor sogenannten Transfetten keine Sorge zu haben: Dort dürfen auf Anweisung der Stadtverwaltung die Gerichte maximal ein halbes Gramm dieses Stoffes enthalten. So sollen die Bürger vor gesundheitlichen Schäden geschützt werden. Was Trans-fette sind und wo man sie findet, weiß der Chefredakteur der Apotheken Umschau, Hans Haltmeier:
„Transfette entstehen, wenn man Pflanzenöl industriell härtet und es dadurch länger haltbar und streichfähiger macht. Sie sind in zahlreichen Lebensmitteln enthalten, in sehr vielen Fertiggerichten, in Keksen, in Chips, auch in Nougatcremes, sie können auch in Pommes Frites vorkommen.“ In Bechermargarinen sind heute im Gegensatz zu früher übrigens kaum noch Transfette enthalten, aber in vielen Backmargarinen kommen sie immer noch vor.
Attacke auf die Blutgefäße!
Das industriell gehärtete Pflanzenöl kann vor allem für die Blutgefäße gefährlich sein. Haltmeier: „Es scheint an der chemischen Struktur dieser Transfette zu liegen, dass sie für den menschlichen Orga-nismus schwer zu verarbeiten sind. Sie beeinflussen den Cholesterinhaushalt ungünstig, das führt dann dazu, dass sich Beläge an den Wänden der Blutgefäße bilden können, die so genannte Arterio-sklerose, und das wiederum belastet dann Herz und Kreislauf.“
Für Transfette gibt es keine Kennzeichnungspflicht. Trotzdem kann man schon auf der Verpackungs-angabe lesen, ob dieser Stoff enthalten ist. Dort steht dann der Zusatz „pflanzliches Fett, das gehärtet oder teilweise gehärtet ist“. Solche Lebensmittel sollte man meiden oder nur in geringen Mengen zu sich nehmen! Transfette kommen übrigens auch in Milch, Milchprodukten oder in einigen Fleischsorten vor, der Anteil ist hier aber nur sehr gering und kein Anlass zur Sorge.
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