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Osteoporose:
Risiko schon früh feststellbar
Knochendichtemessung ist wichtig, reicht aber allein nicht aus
Jede 4. Frau trifft’s nach
der Menopause, rund
700.000 ÖsterreicherInnen
leiden insgesamt darunter:
Osteoporose gilt weltweit
als die größte Bedrohung
für Gesundheit und
Leben der reifen Frau. Denn
die krankhaft schwindende
Knochenmasse begünstigt
mit zunehmendem Alter
schmerzhafte Wirbel-körpereinbrüche
und Knochenfrakturen
wie den gefürchteten
Oberschenkelhalsbruch.
Da man im Frühstadium
keine nennenswerten Beschwerden
hat, vergehen oft
wertvolle Jahre ohne gezielte
Gegenmaßnahmen! Dabei
können frühzeitige Therapien
den Knochenabbau
vielfach auf-halten oder einbremsen.
Der Wiener Röntgenologe
Prim. Univ.-Prof.
Dr. Bernhard Schwaighofer
(Diagnostikzentrum-Währing)
empfiehlt, die Knochendichte
schon zwischen
40 und 50 untersuchen zu lassen: „So hat man später wertvolle
Vergleichswerte bzw.
kann die Krankheit frühzeitig
erkennen.“
Strahlungsarmer Scanner!
Lässt sich Osteoporose überhaupt
frühzeitig und zweifelsfrei
feststellen? Prim.
Schwaighofer: „Ja! Mit dem
ganz neuen, strahlungsfreien
DEXA-Osteoporose-Scanner
und der aktuellen Software
erhält man exakte Vergleichsmessungen
zu anderen
Körperregionen und zum
gesamten Durchschnitt der
Bevölkerung. Das sichert
die Diagnose ab.“ Wichtiger
Nachsatz: „Allerdings nur,
was die Knochen-dichte anbelangt!“
Denn die Messung der Knochendichte
lässt zwar auf den
Mineralgehalt des Knochens
schließen, liefert aber keine
Informationen über dessen
Qualität und „Mikroarchitektur“. „Bei Osteoporose
kommt es neben dem Verlust
an Knochenmasse vielfach
auch zum Abbau der horizontalen ‚Gerüst-Teile‘. Diese
Mikroarchitektur des
Knochens gilt, wie man mittlerweile
weiß, als Schlüsselfaktor
für die Knochenfestigkeit“,
gibt Doz. Dr. Peter
Peichl, Leiter der Internen
am Evangelischen Kranken-haus-Wien und Spezialist für
Osteologie, zu bedenken.
Warum die Messung der
Knochendichte allein nicht
reicht
Das ist auch der Grund, warum
manche PatientInnen
trotz therapeutisch herbeigeführter
Zunahme der Knochendichte
später dennoch
anfälliger für schmerzhafte
Wirbelkörpereinbrüche oder
gefähr-liche Knochenbrüche
sind. Prim. Peichl: „Daher ist
bei Bedarf auch die rechtzeitige,
positive Beein-flussung
der Mikroarchitektur des
Knochens so wichtig, wie uns
erfolgreiche Therapien mit
Para-thormon und Calcitonin
gezeigt haben!“
Um den Knochenschwund
wirklich erfolgreich zu behandeln,
sollte die Diagnose
daher auch weitere Auswertungen
des Blutes umfassen. „Dieses Resultat und das
Ergebnis der Knochendichtemessung
ermöglichen uns,
den Knochenzustand insgesamt
gezielt zu verbessern“,
so Spezialist Peichl.
Jetzt aktuell:
Derzeit bietet das Evangelische
Krankenhaus wieder
die stark nachgefragten,
ambulanten Sturz-risikotests
an. Unkostenbeitrag für Test
und ausführliche Beratung:
9,– Euro.
Anmeldung unbedingt
erforderlich unter:
Tel.: 01/40422-2802
Nähere Infos:
Prim. Univ.-Prof. Dr. Bernhard Schwaighofer
Leiter des Diagnostikzentrums-Währing
Tel.: 01/4028062
Prim. Priv.-Doz. Dr. Peter Peichl, Msc
Facharzt für Interne Medizin,
Spezialist für Osteologie und Rheumatologie
Leiter der Internen Abteilungen am
Evangelischen Krankenhaus-Wien
Tel.: 01/40422-1606
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